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Neuer Vorstand des Schulfördervereins - Elke Jüngling im Interview

Elke Jüngling nach ihrer Wahl bei der Jahreshauptversammlung des Schulfördervereins. Rechts daneben Karl Kraffczyk, neuen Schriftführer und Andreas Striebeck, alter und neuer Kassenwart.

Am 21. Februar 2017 hat der Schulförderverein einen neuen Vorstand gewählt. Die langjährige Vorsitzende Susanne Lange stellt sich nach langer und intensiver Mitarbeit nicht mehr zur Wahl. Auch die stellvertretende Vorsitzende Claudia Bickmann-Schindler und die Schriftführerin Carmen Beck stehen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Die Mitglieder des Fördervereins haben daher auf Ihrer Mitgliederversammlung Elke Jüngling zur neuen Vorsitzenden gewählt, Benno Schweitzer zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden und Karl Kraffczyk zum neuen Schriftführer gewählt. Andreas Striebeck, als Kassenwart des alten Vorstands blieb dem neuen Vorstandsteam in der gleichen Funktion erhalten, so dass die neuen Mitglieder des Vorstandsteams von seinem Wissen und seinen Erfahrungen in der Vorstandsarbeit profitieren können. Als Nachfolge für Bruno Kirchner als Vertreter der Gesamtschule unterstützt jetzt Armin Eberhardt den neuen Vorstand als Lehrervertreter.

Wir haben mit Elke Jüngling, die sich selbst bescheiden als "Anfängerin in Sachen Förderverein" beschreibt, über die Aufgaben und Herausforderungen des neuen Vorstands gesprochen. Elke Jüngling hat zwei Söhne, die die 10. und die 6. Klasse der Matthias-Claudius-Gesamtschule besuchen.

Was ist Ihre Verbindung zur MCS und zum Schulförderverein?

Elke Jüngling: Ich empfinde es als großes Glück, dass meine Kinder die Matthias-Claudius-Schule besuchen können. Das gemeinschaftliche Engagement, die gemeinschaftlichen Anstrengungen der Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler habe ich so noch an keiner anderen Schule beobachten können. Insbesondere die Transparenz und die demokratischen Entscheidungsstrukturen sowie der Umgang miteinander und natürlich insbesondere mit den Schülerinnen und Schülern sowie die Erlangung von Kompetenzen über den Unterricht hinaus zeichnen die Matthias-Claudius-Schule für mich aus. Deswegen habe ich gerne die Anregung aufgenommen, mich um die Aufgabe der Vorsitzenden des Schulfördervereins zu bewerben.

Wozu braucht die MCS eigentlich einen Schulförderverein?

Jüngling: Der Schulförderverein springt - kurz gesagt - ein, wenn die Mittel aus den Elternbeiträgen nicht reichen. Somit unterstützen wir die Schule finanziell, ideell und praktisch. Ganz konkret gehören dazu eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen und die Bewilligung von Einzelanträgen. Bedeutsam ist vor allem die Unterstützung von Familien, denen die Finanzierung des Elternbeitrags nicht so einfach möglich ist. Wir fördern aber auch mal die Klassenfahrt für einen Schulbegleiter, wenn diese nicht anderweitig finanziert werden kann. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns Anträge auf Finanzierung von außerplanmäßigen Unterrichtsmaterialien stellen. Außerdem unterstützen wir regelmäßig das Tonsprünge-Konzert, die Big-Band zum Beispiel bei der Beschaffung von Notensätzen und das Zirkusprojekt der Grundschule. Auch das neue Klettergerüst auf dem Freigelände der Grundschule wurde durch den Förderverein mitfinanziert. Neben den Spenden und Mitgliedsbeiträgen ist der jährlich stattfindende Weihnachtsbasar der gesamten Schulgemeinschaft die Haupteinnahmequelle des Schulfördervereins. Der Basar ist ein tolles Gemeinschaftserlebnis für beide Schulen, das ich für die Menschen an der MCS wichtiger finde, als den konkreten Erlös.

Was haben Sie sich als Vorstand für die nächste Zeit vorgenommen?Jüngling: Neben der dringenden Aktualisierung der Homepage des Fördervereins wollen wir konkret um mehr Mitglieder werben. Ich stelle mir vor, dass der Förderverein, der aktuell etwas über 400 Mitglieder hat, noch mehr durch Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer selber getragen wird. Deswegen wollen wir noch sichtbarer werden und ganz direkt mit den Menschen an der MCS in Kontakt treten. Aktuell beträgt der Beitrag für Schülerinnen und Schüler 10 Euro und ansonsten 15 Euro jährlich. Ich finde, das ist wirklich eine kleine Hürde. Die Beiträge kommen der Schulgemeinschaft von Grund- und Gesamtschule zugute. Denn mal ehrlich, wie oft gibt man 15 Euro für etwas Unvernünftigeres aus?

Welche konkreten Projekte plant der Schulförderverein?J

Neben dem Alltagsgeschäft, nämlich der Bewilligung und Verwaltung von Einzelmaßnahmen und Einzelanträgen schwebt mir ein ganz konkretes Projekt für die Gesamtschule vor, das bislang aber eher eine Vision ist: ein Erfahrungsfeld der Sinne nach dem Künstler und Pädagogen Kükelhaus, vergleichbar mit Phänomania in Essen, das viele vielleicht kennen werden. Natürlich in einem kleineren Rahmen. Dieses soll den Schülern Raum für Bewegung, Konzentration, Entspannung und interessantes Erleben der eigenen Sinne geben. Aber das ist zunächst nur Zukunftsmusik. Ich denke, wir werden in den nächsten Tagen im Vorstandsteam besprechen, welche Prioritäten gesetzt werden sollten.